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Historischer Marienplatz – Das Schmuckkästchen

Herzlich begrüßen möchten wir Sie auf dem Marienplatz, als Ausgangspunkt für einen sehenswerten Rundgang (Link auf Stadt und ihr Umland – Rundgang) durch den historisch wertvollen Stadtkern.

Die Oberstadt/Marienplatz trägt den frühmittelalterlichen Charakter einer Bürger- und Bergstadt, sowie die Struktur einer Spornsiedlung. Die einfassenden Häuserreihen bestehen aus giebelständigen und traufseitigen Häusern. Durch die 1929 angelegte Kastanienallee und die Grünanlagen hat der Marienplatz heute ein gepflegtes Aussehen. Jahrhundertelang wurden auf diesem Platz die Vieh- und Jahrmärkte, die für Hollfeld und sein Umland von großer wirtschaftlicher Bedeutung waren, abgehalten. Auch heute noch finden auf diesem Platz regelmäßig Märkte statt.

St. Gangolf – Das Wahrzeichen der Stadt

An höchster Stelle der rundum befestigten Oberen Stadt steht das Wahrzeichen von Hollfeld – die ehemalige Gangolfskirche. Sie stammt noch aus der Zeit der Walpoten, den ältesten Herren von Hollfeld. Genannt wird die Gangolfskirche erstmals 1309, der Ursprung dürfte jedoch bereits im 11. Jahrhundert liegen. Der 38 m hohe Wehrturm läßt sich heute noch mit 104 Stufen besteigen. Er diente seit ältester Zeit als Wächterturm und –wohnung, noch mit einem seltenen Wehrgang mit Holzkranzgesims, darauf ein Zeltdach mit Laterne. Von der romanischen Kapelle hat sich noch die Apsis erhalten. In dem Turm ist das Hollfelder Irrglöckchen untergebracht. Der Sage nach verirrten sich in den dichten Wäldern die Töchter des Vogtes. In der Nacht hörten sie ein Glöckchen läuten und liefen darauf zu und fanden wieder heim. Aus Dank spendete der Vogt ein Glöckchen, das auch heute noch als Irrglöckchen bezeichnet und täglich um 21.45 Uhr geläutet wird. Seit Mai 2001 wird die sanierte Gangolfskirche als Kulturzentrum genutzt. Hier finden viele interessante Veranstaltungen statt. Sie können auch die herrliche Aussicht vom Gangolfturm genießen. Holen Sie sich hierfür den Schlüssel im Rathaus (während der Öffnungszeiten) ab.

Die Terrassengärten

Rechts neben dem Gangolf finden Sie unsere Terrassengärten, die nach einer umfangreichen Sanierung der Stadtmauer neu entstanden (Link auf Terrassengärten). Hier können Sie ..... Text!??

Das Probsthaus

Gegenüber von St. Gangolf, am Marienplatz steht das frühere "Probsthaus". Von 1059 – 1803 war Hollfeld Sitz eines bambergischen Ober- und eines Vogtamtes. Das zweigeschossige Gebäude war früher Fronfeste und Gefängnis. 1434 als "Prozeßhaus" und "Vogthaus" genannt.

Brunnen auf dem Marienplatz

In der Mitte des Marienplatzes liegt der 38 m tiefe mittelalterliche Ziehbrunnen, erwähnt 1435 als "Beyerbrunnen". Der Sage nach wurde er vor urdenklichen Zeiten von Kriegsgefangenen gegraben. Später wurde er zugeschüttet und erst 1936 in seiner jetzigen Form wieder aufgebaut. Zur Osterzeit (Link auf Osterbrunnen) wird dieser Brunnen herrlich geschmückt und ist sehr sehenswert.

Rathaus und Wittauerhaus

Das Rathaus, 1424 genannt, entstand in seiner jetzigen Form nach dem großen Stadtbrand von 1724. Im Mittelalter als "Fleisch- und Kaufhaus mit Kramläden" ebenso "Kaufhaus mit Saalgericht" bezeichnet. Das dreigeschossige Giebelhaus zeigt das Stadtwappen und das Wappen des Fürstbischof von Würzburg und Bamberg Friedrich von Seinsheim, 1769 datiert. Es wurde 1883 teilweise als Schulgebäude umgeändert, 1929 hergerichtet und bis 1958 als Volksschule genutzt. 1984 – 1987 wurde es vollkommen renoviert und wieder Rathaus. Seit 1987 ist hier der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Hollfeld, Aufseß und Plankenfels.
Unmittelbar daneben steht das Wittauerhaus, das im Gebäudeinneren seltene fischgrätenartige Stulpdecken, Fachwerkwände, Schablonenmalerei und andere Besonderheiten zeigt. Heute sind hier die Musikschule, die Forstdienststelle und die Tourist-Info untergebracht